Alles in Bewegung“,

Kooperationsprojekt mit dem Forsthaus Haidberg

 

Das dretägige Projekt richtete  sich an Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren


Der erste Tag diente zunächst der Information zum Thema Bewegung.  Genutzt wurde dazu ein vorbereiteter Text zur Geschichte der bewegten Bilder und der Entwicklung des Kinos. Dieser Programmpunkt wurde gemeinsam in Kleingruppen erarbeitet.
Anschließend erstellte die Gesamtgruppe Daumenkinos. Auf kleinen Papierstreifen wurden verschiedene Bewegungsabläufe aufgezeichnet, in die richtige Reihenfolge gebracht und mit Gummiband zu einem Bündel fixiert.   
Im Abendbereich schauten sich alle zusammen schwarz weiß Stummfilme  von Stan Laurel und Oliver Hardy an, die anschließend ausgiebig diskutiert wurden. Die meisten Teilnehmenden kannten diese Filme nicht.  

Am zweiten Tag wurde zunächst die Entwicklung sogenannter Praxinoskope erläutert. Die Teamer gaben anschließend vier einfache Praxinoskope mit Bewegungsscheiben aus, die von den Kindern und Jugendlichen ausgiebig betrachtet werden konnten. Nachdem alle ihr Erstaunen über die plötzlichen Bewegungsabläufe nur durch Drehen geäußert hatten, malten die Teilnehmer auf vorbereitete Blankoscheiben aus Papier ihre eigenen Praxinoskopbilder. Die Ergebnisse waren sehr fantasievoll und ungewöhnlich und reichten vom Torschuss bis zum Blätterfall.
Der Nachmittag wurde genutzt zum Bau einfacher Kaleidoskope aus relativ großen Pappröhren. Diese wurden bemalt und verziert und anschließend befüllt mit Naturmaterialien, die wir auf einem sehr entspannten Waldspaziergang sammelten.
Der zweite Abend diente der Vorbereitung auf unsere eigenen „Filme“.  Die Teilnehmenden erhielten die Aufgabe, in selbst gewählten kleinen Gruppen Naturspots von ein bis zwei Minuten zu entwerfen und eine Art Drehbuch zu entwickeln.


Am folgenden Tag wurden Requisiten und Kostüme gestaltet und mit den Proben begonnen. Diese Arbeit lief in den Gruppen sehr selbständig. Sie benötigten von den Teamern nur wenig Hilfe bei der Strukturierung ihres Themas.
Der Rest des Tages diente der Aufnahme der einzelnen Spots mit einer Digitalkamera und dem anschließendem gemeinsamen Betrachten und Besprechen der Ergebnisse.

Insgesamt hat das Thema allen Teilnehmenden viel Spaß gemacht und neue Anregungen gegeben.