In diesem Kooperationsprojekt, der LAGen Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., der LAG Kunst und Medien NRW e.V. und mit Unterstützung der AWO wir mit Jugendlichen des Dortmunder Nordens über zwei Wochen in den Osterferien ein interkulturelles Hip-Hop-Projekt durchgeführt. Dabei kann deutlich gemacht werden, dass es in der HipHop-Kultur vielfältige Lernformen, Lernmöglichkeiten und Lernsituationen gibt, die außerhalb von schulischen Bildungsprozessen praktiziert werden und den sonst üblichen Lern- und künstlerischen Ausdrucksformen in nichts nachstehen. Hip Hop vereint Jugendliche über die Nationalitäten und Religionen hinaus, entsteht aus der Lebenswelt der Jugend-lichen und nimmt deren künstlerischen Ausdruck ernst. Die Förderung eigener Ausdrucksformen unterstützt die Jugendlichen bei ihrem Streben nach Unverwechselbarkeit. So erhalten sie die Chance in diesen Projekten neue kulturelle Lern- und Erfahrungsräume auszuprobieren und soziale Kompetenzen zu erwerben.

Nachfolgend die Ergebnisse aus dem Workshop "Anders sein", der in  den Herbstferien 2009 stattfand.

30 Jugendlichen arbeiteten in fünf Workshops im "Blücherbunker".

 

 Dortmunder

 Straßenkultur

 

           
  • Begonnen wurde mit den Workshops Hip Hop Musik und Hip Hop Text, in dem drei Lieder getextet und vertont wurden. Die Texte „unsere Träume",“Straßensound“ und „Gangstershit“ wurden von den Jugendlichen vorgetragen und mit der Videokamera in ein Musikvideo umgesetzt. Dazu gab es auch
  • einen Graffiti- und einen Tanzworkshop die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen. So wurden Musik, Tanz und Graffitibilder zusammen in die Videoclips eingebunden. Die Aufnahmen entstanden dabei im Tonstudio und die Außenaufnahmen auf einem stillgelegten Bahngelände, im Hauptbahnhof und im Stadtteil.
  • Gleichzeitig dokumentierte eine Videogruppe die Arbeit der einzelnen Projektgruppen (making of).
          

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Am Schluss der zwei Wochen gab es eine Präsentation der DVD mit drei Musikvideos und einer Dokumentation.

Das Gemeinschaftsprojekt wurde gefördert mit Projektmitteln  aus dem "Pakt mit der Jugend".