„Lebensgefühl“

   

 

ein internationales Jugendfotoprojekt 2008-2009

mit Jugendlichen drei Partnerstädten Dorstens.

Die Bilder wurden per mail/CD-Rom übermittelt.

Projektbeschreibung

„Um dem Leitmotiv der  Europäischen Union „In Vielfalt vereint“ mehr Kraft zu geben, muss Integration vor allem auf kommunaler/regionaler Ebene gelingen. Die Städte haben die feste Absicht, bestehende Beziehungen zwischen den Städten durch künstlerische und kreative Aktivitäten im Rahmen von TWINS2010 auszubauen, neue Beziehungen zu schaffen, und im Geiste gegenseitiger Achtung und Toleranz zu kooperieren“ heißt es in der offiziellen Beschreibung.

                       

  

 

 

Hintergrund

Wenn wir uns ein Bild von der Welt machen, geht es immer auch um unser Bild von uns selbst. Die Fotografie liefert Bilder, aus deren Spuren unser Bild der Welt zusammengesetzt wird, einer Bilderwelt, die dem Bedürfnis entspricht, uns ein Bild von der Welt und damit auch von uns zu machen. Dabei vermitteln Bilder weder eindeutige Tatsachen noch Wahrheiten. Fotografien sind Fragmente aus der Welt die uns umgibt. Aber fixieren sie auch die Realität?

 

In und mit Bildern artikulieren wir unsere Erfahrungen und tauschen sie miteinander aus. Im Spannungsfeld des bewussten Umgangs mit Bildern liegt auch die Möglichkeit neuer Erfahrungen. Mit der Kamera lässt sich Vertrautes verfremden darstellen, die Wirklichkeit bis zur Unkenntlichkeit in kleinste Ausschnitte zersplittern. Sie kann aber sie kann auch helfen, Vertrautes neu zu sehen und gerade durch die Einbeziehung von Details die Möglichkeit neuer Erkenntnisse bieten. So kann die Kamera bei "richtigem" Umgang wertvoller Begleiter in den eigenen Lebensalltag werden.

 

Fremde und Fremdes aus anderen Ländern und Kulturen machen uns oft Angst, wenn sie unvermittelt in unsere vertraute Umgebung einbrechen. Wir verhärten uns in Abwehr und Ablehnung, wenn uns die Menschen und ihre Art zu Leben und zu handeln fremd bleiben. Menschen, die eine Fülle von Identitätsmerkmalen haben, werden auf ein einziges reduziert und verschwinden in kleinen übersichtlichen Schubladen. Die Angst vor dem Fremden lässt sich indessen überwinden mit einer anderen natürlichen Eigenschaft des Menschen. Es ist die Neugier. Sie lässt uns Fragen stellen: Wie sieht es in den anderen Ländern aus, wie leben die Menschen dort? Neugierig heißt hier auch offen sein, sich innerlich berühren zu lassen vom anderen. Neugier und sich über Fotos mitzuteilen ist eine der wichtigen Voraussetzungen zu diesem Projekt.

 

In diesem Fotoprojekt ging es darum Menschen und Orte in denn Partnerstädten vorzustellen. Die Jugendlichen fografierten gemeinsam. was sie interessiert. Es ging hier nicht um eine „touristische Vorstellung“ der jeweiligen Partnerstadt gehen, sondern um Bilder, die den Lebensalltag, die Lebenswirklichkeit und das Lebensgefühl in dem einem einen Europa zum Ausdruck bringen.

Die Lebenswirklichkeiten zwischen den einzelnen europäischen Staaten unterscheiden sich immer noch in vielen Bereichen einem zusammenwachsenden Europa. Im Kleinen kann man dies schon in den verschiedenen Bundesländern in Deutschland feststellen.

 

 

 

 

 

Die Fotos von Jugendlichen sind aus aus Hainichen (Sachsen), Crawley (England), Rybnik (Polen), Waslala (Nicaragua)

Siri Scheffler (Hainichen)

Marielo Gomez (Crawley)

Jonathan Jackson (Crawley)

Taylor Shepherd (Crawley)

Marielo Gomez (Crawley)

Zdjecie (Rybnik)

Agatha Dworaczek (Rybnik)

Kacpar Karwat (Rybnik)

Alna Krautwurst (Rybnik)

Agnieszka Dabrowska (Rybnik)

 

Waslala