„Bitte Platz nehmen!“

Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren

gestalten eine „Sitzschlange“

Ein Kooperationsprojekt mit der Bildungsstätte Forsthaus Haidberg

 

1.Tag

Der erste Tag begann mit einer Besichtung der Baustelle, an ein Schild mit den Unterschriften der ersten Gruppe und der von ihnen verfasste Brief lagen. Ein Teilnehmer las der Gesamtgruppe das Geschriebene vor, sodass alle einen Einblick in die Entstehung der Sitzschlange erhielten.

Motiviert von den ermunternden Worten der „Bauarbeiter“ machte sich die „Künstlergruppe“ ans Werk. Ausgestattet mit Zeichenblöcken, Bleistiften, Buntstiften, Wachsmalern, und Wasserfarben machte sich jeder Teilnehmer auf die gedankliche Suche nach Mustern für die Bemalung der Sitzschlange. Die Vorgabe war, dass die Sitzschlange ein einheitliches Rückenkleid (Sitzfläche), eine einheitliche Schwanzgestaltung und eine einheitliche Kopfgestaltung bekommen sollte.

Als Inspiration wurde eine Büchergalerie zur Verfügung gestellt. Nach dieser Stillarbeit stellte jeder Teilnehmer seinen Entwurf dem Plenum vor. Hinsichtlich der vorgegebenen Gestaltungsflächen (Rücken, Schwanz, Kopf) wurden per Abstimmung drei Entwürfe ausgesucht. Alle anderen Entwürfe sollten als Vorlage für die Gestaltung der übrigen Fläche dienen.

   

   

2.Tag

Am zweiten Tag wurden die Entwürfe mit Bleistift auf die Sitzschlange übertragen. Nachdem alle Entwürfe  gezeichnet waren, ging es um die praktische Umsetzung.

Mit Buntlack und Pinseln bekam die Schlange ein farbenprächtiges Kleid. Die Teilnehmer arbeiteten alleine oder in Partnerarbeit und organisierten die Farbgebung selbständig, indem sie z.B. diskutierten in wieweit es sinnvoll ist, zwei blaue Muster direkt nebeneinander zu malen, oder ob es eventuell sinnvoller wäre eine andere Farbe zu wählen.

Auf diese Weise entwickelten alle Teilnehmerlnnen einen Blick für das Gesamtkunstwerk.

   

3.Tag

Am dritten Tag wurde die Sitzschlange ausgestaltet, indem, auf Wunsch der Gesamtgruppe, kleine farbige „Highlights“ flächenübergreifend auf die Gesamtfläche platziert wurden.

 

Abschluss:

Gerade die Möglichkeit, mal nicht nur auf dem Papier mit Pinsel und Farbe kreativ zu sein, sondern ein richtiges Kunstwerk gestalten zu dürfen und das auch noch nach eigenen Vorstellungen, wurde von allen als besonders gelungen empfunden.