"In Szene gesetzt"

Projekt in Münster

 

Das Jugendinformations- und -beratungszentrum (Jib) führte in der Zeit vom 15.4. – 30.11.2004 das Projekt "In Szene gesetzt" gemeinsam mit der LAG Kunst & Medien NRW e.V. durch. Das Projekt richtete sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 - 26 Jahren. Es wurde geleitet vom Dipl.-Soz.-päd. Bernd Moorkamp.

  

  

Über einen Zeitraum von 7 Monaten (16 Termine, jeweils 7 Stunden) wurden die jugendlichen Künstler/innen bei der Ideenfindung und Gestaltung ihrer Werke fachlich und pädagogisch begleitet. Die Unterstützung der Künstler/innen bei der Konzipie-rung und Gestaltung ihrer je eigenen Ausstellungen und der Einbindung in das Gesamtausstellungs-konzept stand dabei im Vordergrund. Neben der Auswahl passender Ausstellungsstücke mussten Absprachen mit den jeweiligen Szenelokalen getrof-fen werden.

    

      

Jede/r Künstlerin präsentierte in der Zeit vom 1.11. – 30.11.2004 in jeweils einer Location ihre spezielle Ausstellung. An der Ausstellungsreihe waren betei-ligt: eine Kunstschule, ein Schnellimbiss, ein Täto-wierladen, zwei Secondhand-Läden, drei Frisörge-schäfte und ein Jugend- und Musikclub. Somit konnten die Ausstellungen in szenetypischen Ge-schäften stattfinden, in denen normalerweise und bis dahin keine Ausstellungen gezeigt wurden. Präsentiert wurden in den einzelnen Ausstellungen Fotografien, Skulpturen, Zeichnungen, Collagen, verzierte Skateboards und Acrylmalereien.
Die Ausstellungsreihe wurde am 1.11.2004 um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Rundgang eröffnet. Neben den Künstler/innen und den teilnehmenden Geschäftsvertretern kamen ca. 30 Besucher zu dieser Vernissage, die mit einem Empfang in der Kunstschule Olymp endete.

  

   

Das Projekt „In Szene gesetzt“ kann insgesamt als erfolgreich bewertet werden. Die gesteckten Ziele wurden überwiegend erreicht. Die teilnehmenden Künstler/innen nahmen die Gelegenheit im Rahmen des Projektes war, sich rege über ihre Arbeitswei-sen und ihre Erfahrungen in der Planung von Aus-stellungen auszutauschen. Einige Künstler/innen trafen bereits Verabredungen für eine weitere Zusammenarbeit.
Besonders positiv ist die Resonanz der Unterneh-men und der Kunden dieser Unternehmen zu beschreiben. Viele Kunden begrüßten die Initiative und setzten sich rege mit den Ausstellungsobjek-ten, den Künstler/innen und deren Kunstverständnis auseinander. Alle Geschäfte waren von Anfang an bereit, das Projekt und damit die Nachwuchskünstler/innen zu unterstützen.