face to face –

Gesichter des Ruhrgebiets

 

 

 

Über 350 Jugendliche aus 8 Jugendkunstschulen der Metropole Ruhr verleihen der Region Gesichter und neue Ansichten. Über Fotografien, Interviews und eigene Texte entstehen jugendliche Perspektiven auf die Heimat und ihre Menschen, mit denen die Jugendlichen in einen Dialog treten. Sie nähern sich unterschiedlichen Berufsgruppen: vom Tänzer über den Lkw-Wäscher, den Bürgermeister bis hin zum Hodscha (islamischer Religionslehrer).

 

 
     

Darüber hinaus entsteht durch Selbstporträts und verfremdete Landschafts- und Architekturaufnahmen ein ungewöhnliches Bild

der Region. 2010 wachsen im Rahmen der Initiative "Die Farben

des Ruhrgebiets" aus Hunderten von Gesichtern und Ansichten eine große Gemeinschafts- und verschiedene dezentrale Ausstellungen.

Den Höhepunkt bildet im September 2010 die Präsentation der großformatigen Arbeiten im Rahmen des "Jugend.Kultur.Festivals

NRW & RUHR.2010" am neu eröffneten Dortmunder U. Ein Highlight

ist die Einbindung des "Bunker Eigen" in Bottrop, der als Galerie dauerhaft eingerichtet wird.

Zu "face to face - Gesichter Europas" erweitert sich dieses erste Vernetzungsprojekt der Jugendkunstschulen der Metropole Ruhr dann, wenn die Revier-Jugendlichen in Workshops und per Internet mit Gleichaltrigen aus Europa in einen kreativen Austausch treten. "face to face" ist der Auftakt für eine dauerhafte enge Kooperation der Jugendkunstschulen in der Metropole Ruhr und in Europa.

 

Atelier Regenbogen in Herten

Hodscha in Herten

 

 

 

Fachliche Unterstützung des Fotoprojekt zur Kulturhaupstadt 2010 gab es u.a.durch den Bildungsreferenten der LAG Kunst und Medien Karlheinz Strötzel, der in Bottrop, Herten und Gladbeck, sowie durch Jörg Briese (LAG-Referent), der in Bottrop mit Jugendlichen fotografierte. Das Projekt begann bereits 2007. Es gab inzwischen zahlreiche Ausstellungen in

den beteiligten Städten dazu.

Am 10. Januar 2010 wurde eine Auswahl von großformatigen Fotografien von den beteiligten Jugendkunstschulen zur Eröffnung der Kulturhauptstadt in der Kokerei der Zeche Zollverein in Essen ausgestellt und am 5.3.2010 im Consol-Theater in Gelsenkirchen..

10. Januar - September 2010
Jugendkunstschulen der Metropole Ruhr
Ausstellungen in Bergkamen, Bottrop, Dortmund, Gladbeck, Herne, Herten, Unna und Witten
      
 Musiker und Tänzer in Herten          LKW-Wäscher in Bottrop                      Schuhmachermeister in Bottrop              Braumeister in Bottrop

face to face auf der Webseite der Kulturhaupstadt

  

                      

    

5 Fotos: Andreas Kind (aus der Ausstellung in der Kokerei Zollverein)

   

5 Fotos: Philip Hartmanis                                                                                 Projektion der Fotografien aus den beteiligten Städten

 

Ausstellung auf der Auftaktveranstaltung Jugendkultur 2010 Consoltheater Gelsenkirchen 5.3.2010

   

Ausstellungseröffung in der Stadtbücherei in Gladbeck am 13.4.2010. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern stellte in einer gelungenen

Performance 3 Fotografien der Ausstellung szenisch vor.

   

face to face am Bunker in Bottrop Eigen

Andreas Kind, Leiter der Kulturwerkstatt Bottrop  gab dem Bunker Eigen mit einer großen Porträtausstellung an der Außenfassade im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Gesicht.

Als Initiator der „Galerie Eigener Markt“ verwandelte er den Luftschutzbunker in eine überdimensional große Ausstellungsfläche, die am 19.6.2010, dem letzten Tag der Local Hero Woche in Bottrop unter dem Titel „Gesichter des Ruhrgebietes – Face to Face“ eröffnet wurde.

„Die Galerie Eigener Markt ist dem Stadtteil Eigen gewidmet,“ erklärt Andreas Kind. „Und genau das sollen die Portraits repräsentieren. Sie zeigen besondere Personen des Eigens, die von den Bewohnern dieses Stadtteils ausgewählt wurden.“

„Galerien gibt es wie Sand am Meer und auch Bunker werden immer wieder bemalt, aber das Motiv ändert sich nie und die Farbe blättert ab“, so Andreas Kind. „Aber die Kombination von Bunker und Galerie ist neu. So wird der Bunker alle drei bis fünf Jahre immer wieder neu gestaltet.“ Aber nicht nur die neuartige Kombination von Bunker und Galerie macht das Projekt so einzigartig. Ein großer Teil des Projektes wurde von den Jugendlichen der Kulturwerkstatt und acht Jugendkunstschulen des Ruhrgebiets sowie den Schülern der Klasse 10c der Willy-Brandt-Gesamtschule durchgeführt. So wählten die Jugendlichen die Personen für die Portraits aus, führten Interviews mit ihnen und fotografierten sie.“

(WAZ Bottrop vom 21.6.2010)

Einer der drei Fotografen, die die Jugendlichen unterstützen war LAG Kunst und Medien Mitglied und Referent Jörg Briese.

  

                         

   

Ausstellungseröffnung am Dortmunder U während des Jugendkulturfestivals Ruhr 2010 See You 16.9.2010

            

                                                                Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer bei der Eröffungsansprache

 

Ausstellungseröffnung in der städtischen Galerie in Bottrop am 28.1.2011