Der wilde Wald ein theatralisches Projekt in Kooperation mit der Kulturvilla - Jugendkunstschule Oberhausen
Referentinnen: Eva Henning und Sigrid Noveski teilgenommen haben 16 Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren |
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Eine Sammlung von Figuren, die die Kinder faszinieren, eröffnete die Bühne für den Tanz mythologischer, monströser und magischer Figuren. Unter dem Titel: „Der wilde Wald“ wurden Erzählungen und Geschichten aus unterschiedlichen Kultur-kreisen und Zeiten erzählt und bestaunt. Die bildnerische wie theatrale Arbeit ermöglichte den Kindern, sich in unter-schiedlichen künstlerischen Formen auszudrücken, über ihr Selbstbild und ihre Rolle zu reflektieren, sowie Gemeinsam-keiten und Unterschiede zwischen sich und den anderen zu entdecken. |
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Verlauf: Zu Beginn des Projektes stand eine Ideensammlung für die darzustellende Geschichte. Es folgte das Erfinden und Gestalten des eigenen Charakters als Maske, sowie der eigenen Figur aus Knetgummi für die Erstellung des Trickfilms „Der wilde Wald“, die theatralische Arbeit an den Charakteren der Figuren und der Büh-neninszenierung. Übungen zum Trickfilm wurden gemacht und auf der Bühne die Zusammenführung der einzelnen erarbeiteten Ele-mente geprobt. Zum Abschluss des Projektes gab es eine öffent-liche Aufführung in der Katharinenschule in Oberhausen |
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Ziele: Die bildnerische wie theatrale Arbeit ermöglicht den Kindern, sich in unterschiedlichen künstlerischen Formen auszudrücken, über ihr Selbstbild und ihre Rolle zu reflektieren, sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen sich und den anderen zu entdecken. • Welche Leitbilder haben Jungen und Mädchen? • Gibt es geschlechtsspezifisch bedingte Vorstellungen? • Wer inszeniert sich als stark oder schwach, gut oder böse? • wirken sich kulturelle Unterschiede aus? • Welche Konflikte gibt es - auf der Bühne, im Film oder im wirklichen Leben? So ist das Projekt als eine gemeinsame Arbeit der Kunstrichtungen bildende Kunst, Film, Tanz und Theater konzipiert und kann nur in Kooperation verwirklicht werden. |
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Arbeitsweise: Von Avatar bis Zeus ersannen die Kinder eigene Alter Egos und gestalteten sie als aufwändige Theatermasken, um selbst hineinzuschlüpfen, sowie als Knetfigur, um "sich selbst" im Trickfilm zu spielen. Alle benötigten Requisiten wurden in eigener Arbeit gemalt, gebaut und erfunden.
Die unterschiedlichen Charaktere sind Ausgangspunkt, um eine Geschichte zu erfinden - wer begegnet wem -im wilden Wald- und welche Geheimnisse, Verstrickungen und Abenteuer werden sich daraus ergeben? Es entstehen, in enger Anlehnung an die Fantasien und Vorstellungen der Kinder, ein Bewegungstheater-stück und ein Trickfilm. Die Handlungen beider Ebenen greifen ineinander und erlauben es, surreale Szenen in die Wirklichkeit des Bewegungs- theaterstücks einzuweben. Figuren begegnen sich selbst als Projektion im Trickfilm und auf der Bühne; Kampf-szenen und Spezialeffekte werden dort ausgeführt. Der Trickfilm wirkt ebenfalls als Verfremdungseffekt wie im modernen Theater. Die Kinder spielen sich selbst (ihre eigene Figur) und können sich gleichsam von außen im Trickfilm besehen. |
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Das Projekt wurde gefördet aus Sonderprojektmitteln "Jugendkulturland NRW" 2011
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